Aktionstag Kohle Klima am 10. Mai 2016

Am 10. Mai 2016 organisiert das Küfa-Kollektiv einen Aktionstag zu Kohle und Klima. „Viele, laut und bunt gegen Kohle am 10. Mai – Braunkohle stoppen – Klima retten!“

KohlekraftwerkAufruf:

Am 10.5. bringen wir den Protest gegen den Braunkohle-Abbau öffentlichkeitswirksam auf die Straßen. Wir wollen ein sofortiges Ende der desaströsen Ausbeutung und Verwertung der fossilen Ressourcen unseres Planeten! Diese Absicht demonstrieren wir auf einer Kundgebung in der Prager Straße um 18 Uhr sowie mit der mobilen Klimaküche ab 19:30 am Scheune-Vorplatz. Selbstverständlich reisen wir zu beiden Punkten klimaneutral mit dem Fahrrad an 🙂 Startzeitpunkt 17 Uhr Albertplatz. Seid viele, laut und pünktlich.

Hintergrund:

Direkt vor unserer Haustür wird mit dem Lausitzer Braunkohlerevier einer der größten CO2-Klimakiller der BRD betrieben und planmäßig weiter ausgebaut. Doch die Kohleindustrie erzeugt nicht nur exorbitante Treibhausgase sondern hat auch dauerhafte Folgen für Grundwasser, Luftqualität, Lokalklima, Flora, Fauna und die von Entwurzelung betroffenen Menschen. Verantwortung und Kosten für diese Schäden tragen langfristig – wie auch in der Atombranche – die Steuerzahler und die kommenden Generationen.

Aktionstag:

Zum Lausitzcamp (www.lausitzcamp.info) reisen hunderte Menschen quer aus Europa mit dem Rad an. Eine Gruppe von Wien erreicht unsere Stadt Dresden am 10.5. gegen Mittag. Ḿit dem Aktionstag bekunden wir unsere Solidarität mit den Aktivist*innen und zeigen, dass auch wir in Dresden aufmerksam und aktiv sind wenn es heißt, den Planeten für unsere Kinder und Kindeskinder zu bewahren.


flyer2Ablauf:

  • 17 Uhr klimaneutrale Anreise mit dem Fahrrad ab Albertplatz
  • 18 Uhr Kundgebung in der Prager Straße + klimaneutrale Abreise 🙂
  • 19:15 Uhr Kundgebung Bischofsplatz
  • 19:45 Uhr Klima-Küche und Redebeiträge am Scheune-Vorplatz
  • 21:30 Uhr Film Disobedience (www.watchdisobedience.com) in der Kamenzer 38

(Teilen sehr erwünscht)

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Call to Spoons!

Aufruf für ein Perspektiventreffen des Black Wok Küfa Kollektivs Dresden.

Im Jahr 2011 hat sich das Black Wok Kollektiv, mit derperspektiventreffen flyer VORN Zielstellung Infrastruktur für politische (Groß-) Veranstaltungen aufzubauen und eigene Aktionen ortsunabhängig durchzuführen, gegründet. Seit dem gab es unzählige Demos, Vorträge und Workshops, die Einbindung in internationale Netzwerke, Reisen nach Calais, und Kooperationen mit vielen unterschiedlichen Akteur*innen.

Ein Großteil der Menschen, welche seit langem das Material verwalten, Aktionen planen und durchführen, hat keine Kapazitäten mehr dafür. Black Wok steht vor der Entscheidung, wie weiter mit der Struktur (Geld, Wissen, Name, Kontakte) und dem Material verfahren werden soll. perspektiventreffen flyer hintenDas Ergebniss dieser Entscheidung betrifft nicht nur das Kollektiv, sondern viele Gruppen in Dresden und Umgebung. Daher wollen wir dazu aufrufen diese Perspektivenfrage gemeinsam mit allen Interessierten zu klären.

Zielstellung des Treffens soll sein, die Infrastruktur und das Material weiterhin verfügbar zu machen. Dies kann durch interessierte Menschen geschehen, welche die Gruppe als solches weiterführen, oder es wird ein Modus gefunden, das Material und die Verwaltung abzugeben und dabei sicherzustellen, dass das Material für soziale und politische Bewegungen weiterhin zur Verfügung steht.

Mittwoch 26.2 | ab 19Uhr | AZ Conni | Rudolf-Leonard-Str. 26

Für freuen uns auf eure Unterstützung!

Black Wok – Küfa Kollektiv Dresden

 

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20.04. Welcome Cooking Action

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Am 20.April laden Refugees Welcome Cooking Actions alle Menschen aus Dresden, insbesondere Flüchtlinge, ein, um ab 17 Uhr im Johannstädter Kulturtreff e.V. gemeinsam zu kochen, sich gegenseitig kennenzulernen und einen tollen Abend zu verbringen. Mehr Informationen findet Ihr unter Cooking Action #7 Johannstadt.

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13.04. Dresden stellt sich quer

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Am 13.April findet eine PEGIDA Grossveranstaltung mit Rechtspopulisten Geert Wilders statt. Dresden Nazifrei mobilisiert gegen diese Veranstaltung.
Mehr Infos findet ihr unter Dresden Nazifrei Facebook oder unter Nopegida Neurechten entgegenstellen. Flyer gibt es hier.

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14.03. Bautzen stellt sich quer

Mehr Infos unter http://bautzenstelltsichquer.blogsport.eu/ .

Der rechtsextreme Wanderzirkus geht in eine neue Runde.
Am Samstag, 14.03.2015, findet in Bautzen erneut eine Demonstration gegen diverse Asyl(not)unterkünfte im Landkreis Bautzen statt. Den Treffpunkt bildet der Holzmarkt in Bautzen. Die Demonstration der Partei „Die Rechte“ startet 17:00 Uhr unter dem Motto „Volk steh´auf – erkämpfe deine Rechte“.

bautzenstelltsichquerAnmelderin der asylfeindlichen Demonstration ist Daniela Stamm, die Bautzener Stadträtin der Partei „Die Rechte“. Erst im November 2014 kehrte sie ihrer ursprünglichen Partei, der NPD, den Rücken zu und wurde Mitglied der deutlich rechtsextremeren Partei „Die Rechte“, die der berüchtigte Neonazi Christian Worch mit den Freien Kameradschaften und damit militanten Neonazis-Gruppierungen gründete. Daniela Stamm wechselte mit den Worten „Der politischer Kampf ums Vaterland hat für mich gerade erst begonnen.“ Am 14.03.2015 werden sich damit innerhalb weniger Monate zum 4. Mal Anhänger rechtsextremer Parteien versammeln, um gegen Asylsuchende zu hetzen und rassistische Parolen durch die Stadt zu tragen. Die Kleinstadt Bautzen stellt dabei ein sehr hartes Beispiel für das erreichte Niveau an Rechtsextremismus, Faschismus und Rassismus dar. Neben regelmäßigen Demonstrationen gibt es immer wieder Hetzkampagnen gegenüber Asylbewerbern, die in ihrem täglichen Leben in der Stadt einer enormen psychischen Belastung durch „Bautzener Bürgerwehren“ ausgesetzt sind.

Dem gilt es auch am 14.03.2015 gemeinsam und entschlossen entgegenzutreten. Dazu plant das Bürgerbündnis „Bautzen bleibt bunt“ im Vorfeld der Demonstration der Partei „Die Rechte“ eine eigenständige Demonstration für Weltoffenheit, Solidarität und Toleranz durch Bautzen. Weitere Informationen zur Gegendemonstration folgen bald.

Kein Mensch ist illegal! Refugees welcome!

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Aufruf zur Demonstration “Solidarity with Refugees – for a better life together” am 28. Februar, 14:00Uhr Theaterplatz

 

“Solidarity with Refugees – the good lifefor all”

Am 28. Februar findet eine von Asylsuchenden überregional organisierte und mobilisierte antirassistische Demonstration in Dresden statt.

Diese unterstützen wir mit aller Kraft. Die profil21Situation der Refugees und deren Forderungen sollen dabei im Mittelpunkt stehen.Menschen fliehen vor Hunger, Krankheit, Krieg, Verfolgung, Armut und Tod. Oder kurz: Sie sind auf der Suche nach einem besseren, menschenwürdigeren Leben. Wer hat das Recht ihnen das zu verwehren? Europa und Deutschland führen Krieg und verbreiten Elend in der ganzen Welt. Waffenexporte sind nur ein Ausdruck der zynischen Machtpolitik des globalen Nordens. Um Hilfesuchende von westlichem Reichtum und Privilegien auszuschließen, wird Europa durch Mauern, Zäune, Hochtechnologie und der paramilitärischen Behörde Frontex abgeschirmt. Nach einem, nicht selten Jahre dauerndem Martyrium der Flucht, wartet nicht das gelobte Land. Nein, es warten überfüllte Auffanglager, Knäste, struktureller und alltäglicher Rassismus bis hin zu Mord.

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13 Februar 2015 – Hilfe!

Dieses Jahr jährt sich der Bombenangriff auf Dresden zum 70ten Mal. Im Moment ist immer noch nicht klar, was die Nazis rund um den 13. Februar geplant haben. Fest steht aber: wir wollen auf alles vorbereitet sein und definitiv den Täter_innenspurenmahngang unterstützen. Da uns das wie jedes Jahr an unsere personellen und logistischen Grenzen bringt, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Der Großteil der Arbeit wird am Donnerstag und am Freitag anfallen.
Wenn ihr also mit uns schnibbeln und kochen wollt, an dem Tag Essen und Getränke verteilen möchtet oder Essens- bzw. Geldspenden für uns habt, dann meldet euch doch unter blackwokdresden@riseup.net.

Zum Diskurs rund um den Tag möchten wir nur auf den Aufruf von NoExcuses verweisen:

70 Jahre Dreistigkeit
Deutschland in Europa – Erinnerungsweltmeister mit Sparbuch
NoExcuses2015Die Dresdner Gedenkakteur_innen nutzen inzwischen jede sich bietende Gelegenheit, um über die notwendige historische Kontextualisierung der Luftangriffe auf Dresden am 13./14. Februar 1945 zu floskeln und sich zur Einsicht, Dresden sei keine reine Opferstadt gewesen, zu bekennen. Wenn die Überlebenden des Angriffs- und Vernichtungskrieges der Deutschen, der Shoah und der Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus im 70. Jahr nach der Befreiung nach Deutschland blicken, werden viele das mit Bitterkeit und Wut tun. Continue reading

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Workshop to asylum in Germany and collective cooking – Monday 3pm, AZ Conni

 

Tomorrow, Monday, 2nd of February the Kontaktgruppe Asyl will present the following workshop at 3pm at the AZ Conni:

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How does the german asylum system work?
How can I prepare for the asylum interview?
Do I need a lawyer? Are there good lawyers in Dresden?
What are my rights in Germany?
What consequences has the Dublin system for me?
What can I ask Sozialamt? What can I ask Ausländerbehörde?
Can I join a language course?
Where can I go for counselling?
…???
We try to answer these questions!

The workshop will be given in English, it is for free.

Afterwards will will cook together with all people which are interested. All ingredients and equipment needed will be provided. We’re looking forward to see you there!

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25.01. Sonntag Demonstration – Sicherheit für Geflüchtete und gegen Rassismus

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Update:
Remembering Khaled
Wegen des Verbotes der Demonstrationen am Montag und der PEGIDAs Demo am Sonntag haben wir unsere Demo am Montag abgesagt. Wir laden euch zu der Demonstration von Dresden Nazifrei am Sonntag um 14:00 auf dem Schlossplatz ein.

Dresden Nazifrei
Gemeinsam mit Dresden für alle und der Aktion Neujahrsputz rufen wir euch auf, am kommenden Sonntag, 25.01.2015, ab 14 Uhr zu einer Kundgebung unter dem Motto „Refugees welcome“ auf den Schlossplatz zu kommen. Damit werden wir in Hör- und Sichtweite zu Pegida sein.

Ticker unter http://ticker.dresden-nazifrei.com/

Nachdem letzte Woche durch einen einfachen Polizeibeschluss das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit innerhalb Dresdens ausgehebelt wurde, sieht es nun so aus, dass nächste Woche der PEGIDA Aufmarsch wieder stattfinden wird. Wir wollen am kommenden Montag, nach allem was in den letzten Wochen passiert ist und nach den anhaltenden Übergriffen gegenüber Migrant*innen, People of Color und Asylsuchenden keinesfalls auf einen lautstarken Protest verzichten und unsere Forderungen nicht in symbolischem Protest untergehen lassen. Dabei wollen wir gemeinsam mit den von den rassistischen Zuständen betroffenen Menschen auf die Straße gehen und nicht mit inhaltsleeren Aktionen versuchen den Ruf dieser Stadt zu retten.

Wir haben keinen Masterplan wie wir gegen das rassistische Klima und deren Auswuchs PEGIDA am Besten vorgehen sollten, trotzdem finden wir, dass dem mittlerweile rassistischen Normalzustand etwas entgegengestellt werden muss. Deshalb kommt am nächsten Montag, 26. Januar nach Dresden zur gemeinsamen Demonstration 16.30 Uhr auf der Hauptstraße am Goldenen Reiter.

Achtet dabei darauf, dass Menschen mit unterschiedlichen Aufenthaltsstati an unserem Protest partizipieren wollen.

Zeigt Solidarität mit allen Betroffen.

Kommt nach Dresden.

No one is illegal!

URA

Initiative “Remembering Khaled”

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Demonstration Rights and Safety for Refugees!

In Memory of Khaled
Samstag 17. Januar, 15:00 Albertplatz/Jorge – Gomondai – Platz

Karte

They don’t really care about us –
Khaled Idris Bahray ist tot

Am Morgen des 13. Januar 2015 wurde der eritreische Flüchtling Khaled Idris Bahray (†20) im Hinterhof seines Wohnhauses in Leubnitz-Neuostra tot aufgefunden.

Entgegen erster Polizeimeldungen ist mittlerweile sicher, dass Khaled durch mehrere gezielte Messerstiche ums Leben gekommen ist. Ein rassistisches Tatmotiv kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Khaled kam aus Eritrea und war erst seit wenigen Wochen in Dresden. Seine Freund*innen sind geschockt und wollen wissen, warum er getötet wurde. Sie wollen aber auch wissen, warum sie hier – in Dresden – nicht sicher sind. Aus diesem Grund werden wir uns am Samstag treffen und gemeinsam auf die Straße gehen, um die Fragen und Forderungen seiner Freund*innen lautstark auf die Straße zu tragen.

Warum wurde Khaled ermordet?

Das wissen wir bisher nicht. Niemand weiß das bisher. Die übliche Reaktion auf solche Fälle ist jedoch immer zuerst, einen rassistischen Mord auszuschließen. Das haben die NSU-Morde und der Fall von Oury Jalloh mehr als deutlich gezeigt. Die Erkenntnisse aus diesen Fällen und die Berichte auch der Freund*innen von Khaled zeigen aber, dass Geflüchtete hier bedroht sind. Sie haben Angst. Und ihre Angst ist berechtigt. Das allein ist Grund genug auf die Straße zu gehen und gegen Rassismus zu protestieren.

Die Dresdner Polizei hat ihre Ermittlungen um den Mord an Khaled mit Fehleinschätzungen und Versäumnissen begonnen. Obwohl seine Leiche blutüberströmt gefunden wurde, schloss die Polizei “Fremdeinwirkung” vorzeitig aus. Erst durch öffentlichen und medialen Druck ermittelt nun die Mordkommission und stellt klar: Khaled wurde mit Messerstichen getötet. Der falsche Anfangsverdacht hat die ganze Ermittlungsarbeit verzögert: Erst 30 Stunden nachdem Khaled gefunden wurde, sicherten Beamt*innen die Spuren. Dabei hat die Dresdner Polizei bereits in der Vergangenheit rassistische Gewalt bagatellisiert und durch ihre “Ermittlungen” Aufklärung eher behindert als befördert; bekannt wurde dies beim Mord an Jorge Gomondai 1991. Deswegen fordern wir umfassende Aufklärung des Mordes und werden alle Ermittlungen kritisch begleiten.

Rassismus gestern und heute

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