Selbstverständnis

Black Wok – Küfa Kollektiv Dresden

Wer wir sind und was wir tun

Wir sind ein Kollektiv aus Einzelpersonen, welches für und vor allem mit kleineren bis größeren Menschenmengen kocht.
Ihr findet uns auf Demonstrationen, politischen Camps und unkommerziellen Veranstaltungen, welche Menschen Freiräume zur persönlichen und politischen Entfaltung bieten.
Für solche Veranstaltungen haben wir auch die Möglichkeit, unser Material anderen Gruppen zur Verfügung zu stellen.

Wir sind eine politische mobile Küfa – eine Küche für Alle – und kein Catering!

Was und wie wir kochen

Wir kochen konsequent vegan, sowohl um möglichst allen Menschen das Essen zugänglich zu machen, als auch aus Respekt vor allen Lebewesen.
Außerdem achten wir auf bio, regional und fair gehandelte Lebensmittel und ressourcenschonende Produktionsbedingungen.
Um der verschwenderischen Nahrungsüberproduktion etwas entgegenzustellen, verwenden wir auch Lebensmittel, die andernfalls weggeschmissen werden.
Wir möchten Bewusstsein schaffen für den Wert von Lebensmitteln und ihre Herkunft.

Wir finanzieren uns über Spenden, geben aber keine Empfehlung über deren Höhe, um finanziellen Druck auf Menschen zu vermeiden.
Um Barrieren zwischen Kochenden und Essenden abzubauen, ist es notwendig, dass sich alle Menschen am Prozess der Zubereitung beteiligen, sei es beim Aufbau, Schnippeln, oder nur den eigenen Teller abzuwaschen.
Dies versuchen wir umzusetzen, indem wir transparent und auf Augenhöhe agieren.
Durch das gemeinschaftliche Kochen möchten wir Alternativen aufzeigen und Menschen ermutigen, selbst aktiv zu werden.

Politischer Anspruch

Als ein libertäres Kollektiv haben wir das Ziel, Kapitalismus- und Gesellschaftskritik praktisch erfahrbar zu machen und emanzipatorische Kämpfe mitzugestalten.
Entscheidungen treffen wir im Konsens.
Wir versuchen, Machtgefüge aufzulösen, unseren Umgang mit erlernten Diskriminierungen zu reflektieren und hierarchiearme Strukturen aufzubauen.
Wir wenden uns entschieden gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homo- und Transphobie und jegliche andere Form von Unterdrückung.

In diesem Sinne – Alerta!

Was wir unterstützen: emanzipatorische, politische, soziale, kulturelle, unkommerzielle Veranstaltungen und Projekte

Was wir nicht unterstützen: kommerzielle, faschistische, rassistische, antisemitische, sexistische, homophobe, transphobe, parteiliche Veranstaltungen und Projekte